ZWISCHEN SCHLÖSSERN UND FESTUNGEN...

Die ersten Siedlungszeugnisse in Valsugana stammen aus dem V. Jh. a.C.: in Montesei di Serso, einer malerischen Ortschaft in der Nähe von Pergine, wurde ein ganzes rätisches Dorf ausgegraben.

Man weiß darüber hinaus, daß Valsugana ein besonders wichtiger Knotenpunkt im ausgebauten Straßennetz der alten Römer darstellte. Das Tal war nämlich von der Claudia Augusta Altinate Straße durchfahren, einer der wichtigsten Fernstraßen des Römischen Reiches, die die Adriasee mit Augsburg verband. Einige Resten dieser alten Straße sind noch in Strigno, wenige Km Abstand von Pergine Valsugana, zu sehen.

Im Frühmittelalter fiel das Tal unter die Herrschaft vom langobardischen Herzogtum Trient. In diesem Zeitalter bildete sich die „comunità mochena“ (Bersntoler Gemeinschaft), die damals insbesondere für ihre Straßenverkäufer bekannt war und die heute ihre alten Sitten und Gebräuche immer noch pflegt und lebendig hält.

Über Jahrhunderte hinweg hatte das Tal immer eine große strategische Bedeutung, wie es an den vielen Burgen und Schlössern noch heute zu sehen ist, u.a. Castel Pergine, Castel Telvana e Castel Ivano.

VALSUGANA: der Namen kommt aus dem Lateinischen Vallis Ausuganea, also „Tal von Ausugum“ - dem alten Namen von Borgo Valsugana.

Nach Ende des langobardischen Reiches und des Mittelalters wurde das Gebiet von der Republik Venedig erobert. In diesem Zeitalter sind viele der noch heute lebendigen Legenden und Geschichten entstanden.

Im XIX. Jh. erlebte das Tal die Konsequenzen der internationalen politischen Spannungen:

Am Anfang des XX. Jhs. gehörte das Trentino immer noch der k.u.k. Monarchie, die Region Venetien hatte die Oesterreichische Monarchie dagegen an Italien abtreten müssen. Die Grenze zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien lag an den Toren von Monticelli, einer Ortschaft in der Gemeinde Grigno. Endlich, nach dem ersten Weltkrieg und den vielen schweren zusammenhängenden Schlachten, wurde Trentino ebenfalls an Italien abgetreten.

Heute zeugen die vielen noch gut erhaltenen Festungen von dem damaligen Großen Krieg: Forte Tenna, Forte Belvedere di Lavarone, Forte San Biagio und Forte Vezzena.

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